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12.1.2012 von Didi.
Diese Woche war die Sneak Preview schon wieder bis auf den letzten Platz ausverkauft, wirklich unglaublich. Allerdings ist auch die Meldung unglaublich, dass das Atlantis Kino im März 2012 seine Tore schließt und damit eine lange Sneak-Tradition in einem sehr schönen Kino endet.
Nun aber zurück zum Film, in dem der schweigsame Driver einen Job als Automechaniker, Stuntman und Fluchtautofahrer hat. Durch einen verpatzten Raubüberfall hat er plötzlich die ganze Mafia als Feind und dabei wollte er mit diesem Deal doch eigentlich nur seiner Nachbarin helfen.
Dieser Film hat verdient in Cannes in der Rubrik Beste Regie gewonnen. Ansonsten lebt der Film von einer besonderen Spannung und Action. Die Schauspieler scheinen in ihren Rollen aufzugehen und trotz der Action ist die Story sehr liebevoll. Jedoch sind einige Ausschnitte äußerst brutal und da sollten die Zartbesaiteten auf jeden Fall die Augen schließen. Ein Höhepunkt ist sicherlich noch der Soundtrack, der ganz stark zu der tollen Atmosphäre beiträgt. Über das Ende sollte sich jeder sein eigenes Bild machen…
Deutscher Kinostart: 26. Januar 2012
Regie: Nicolas Winding Refn
Schauspieler: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston
Länge: 101 Minuten
Buch zum Film: Driver
Für Kinofreunde von: Fast & Furious, Transporter
Kino-Trailer:
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31.10.2011 von Didi.
Eine wirre Geschichte mit einem verrückten Schönheitschirurgen (meisterhaft gespielt von Antonio Banderas), der sich nach dem Unfalltod seiner Frau ein eigenes Wessen schafft. Dabei ist das Opfer ausgerechnet der vermeintliche Vergewaltiger seiner Tochter, die nach der Tat den Selbstmord sucht. Dabei geht der Wissenschaftler ruhig und bedächtig vor, man kann ihm den Wahnsinn kaum ansehen.
Eine moderne Frankenstein-Geschichte mit überraschenden Elementen. So muss gutes und intelligentes Kino sein.
Deutscher Kinostart: 20. Oktober 2011
Regie: Pedro Almodóvar
Schauspieler: Antonio Banderas, Elena Anaya, Marisa Paredes
Länge: 125 Minuten
Buch zum Film: Die Haut, in der ich wohne
Für Kinofreunde von: Sprich mit ihr, Dieses obskure Objekt der Begierde
Kino-Trailer:
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23.8.2011 von Didi.
Anfang der 80iger Jahre verschlägt es eine Baghwan-WG aus Berlin nach Bayern um eine Kommune zu eröffnen. Im kleinen Ort Thalbichl prallen damit zwei Kulturen aufeinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Der Film wird aus der Sicht der 12-jährigen Lili erzählt, die eigentlich nur ein ganz normales Dorfleben führen möchte. Allerdings träumt die Mutter eher von einem Leben in Oregon ganz nah bei ihrem Guru.
Ein sehr lustiger Film mit interessanten Ideen. Allerdings kann man bei aller Freude nicht den ernsten Hintergrund vergessen, denn für die 12-Jährige Lili ist dieses Leben mit den Baghwan-Lüngern nicht wirklich lustig.
Deutscher Kinostart: 18. August 2011
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Schauspieler: Petra Schmidt-Schaller, Georg Friedrich, Brigitte Hobmeier
Länge: 110 Minuten
Für Kinofreunde von: Wer früher stirbt ist länger tot, David wants to fly
Kino-Trailer:
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26.5.2011 von Didi.
Ein Roadmovie der speziellen Art aus Deutschland. Julian (Robert Stadlober) flüchtet aus einer Nervenklinik in Berlin. Er macht sich zu Fuß auf den Weg nach Tuttlingen zum kranken Vater eines Freundes. Warum er in der Klinik war und er die weite Strecke nicht per Auto oder Zug zurücklegt ist zunächst unklar. Bei seiner Wanderung trifft er auf die Ärztin Ju (Jessica Schwarz), die sich der Wanderung anschließt. Auch Jan (Martin Feifel) ein Polizist aus Berlin heftet sich den beiden an die Fersen, allerdings mit dem Auto, denn er hat die Aufgabe Jan wieder in die Klinik zu bringen.
Eine langsame und ruhige Geschichte, die viele Fragen offen lässt. Schöne Bilder aus Deutschland und lustige Wendungen machen diesen Kinofilm zu einem besonderen Ereignis.
Deutscher Kinostart: 2. Juni 2011
Regie: Nick Baker-Monteys
Schauspieler: Robert Stadlober, Jessica Schwarz, Martin Feifel
Länge: 105 Minuten
Für Kinofreunde von: Die Zeit, die man Leben nennt, Sommersturm
Kino-Trailer:
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26.2.2011 von Didi.
Ein typischer Western in bester Coen-Machart. Einfache Story, verrückte Charakteren und trockene Dialoge. True Grit ist die Neuverfilmung des Western Der Marshal mit John Wayne aus dem Jahre 1969. Die 14jährige Mattie Ross (Haliee Steinfeld) will den Tod ihres Vaters rächen. Dafür heuert sie den versoffenen US Marshal Rooster Cogburn (Jeff Bridges) an. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um die Mörder Chaney zu stellen. Ihnen schließt sich noch der Texas Ranger LaBoeuf an, der auch Chaney wegen Mordes jagt.
Ein gut gemachter Western, nicht mehr und nicht weniger. Aus der heutigen Sicht wirken die Filme über diese Zeit fast wie Komödien. Dies kommt wohl auch daher, dass die Dialoge oft sehr direkt und nüchtern erscheinen. Spannend bleibt auf jeden Fall, wie viele Oscars der Film erhält? ”
Deutscher Kinostart: 24. Februar 2011
Regie: Ethan und Joel Coen
Schauspieler: Haliee Steinfeld, Jeff Bridges, Matt Damon
Länge: 110 Minuten
Buch zum Film: True Grit
Für Kinofreunde von: Der Marshal, El Dorado
Kino-Trailer:
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17.2.2011 von Didi.
Albert Frederick Arthur George (Colin Firth) stottert schon seit seiner frühsten Kindheit. Viele Versuche mit Sprachtherapeuten scheitern und an einem gewissen Punkt glaubt er selbst nicht mehr an Heilung. Da er als Bruder von Königs Eduard VIII. nur in zweiter Reihe in der Öffentlichkeit steht, kann er mit dem Makel leben. Kleine Erfolge zeigen sich mit dem ungewöhnlichen Therapeuten Logue, der mit teilweise fragwürdigen Methoden der Quelle des Stotterns auf die Spur kommt. Nachdem Eduard VIII. abdankt muss Albert seinen Platz einnehmen und wird König GeorgeVI. Fast zeitgleich bricht der Krieg gegen Deutschland aus und das englische Volk braucht nun die Stimme des Königs. Für GeorgeVI. und Logue bleibt nun nicht mehr viel Zeit für die Vorbereitung der ersten und sehr wichtigen Radioansprache an das englische Empire.
Ein wirklich schön erzählter Film mit viel Humor und guter klassischer Musik im Hintergrund. Allerdings ist meiner Meinung nach der Hype um diesen Film etwas übertrieben und ich glaube auch nicht, dass tatsächlich so viele Oscars für den Film herausspringen.
Deutscher Kinostart: 17. Februar 2011
Regie: Tom Hooper
Schauspieler: Colin Firth, Helena Bomham, Geoffry Rush
Länge: 118 Minuten
Für Kinofreunde von: Henry VIII., Elizabeth
Kino-Trailer:
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7.1.2011 von Didi.
Zugegebenermaßen ist der Titel dieses Kinofilmes sehr irreführend, dies wird im Laufe des Filmes allerdings aufgeklärt. Jedoch hätte der Originaltitel mit “”Made in Dagenham”" dem deutschen Kinoschauer auch nicht viel gesagt. Der Kinofilm spielt in England der 60er Jahre. Schauplatz ist besagter Ort Dagenham, wo zu der Zeit eines der größten Ford-Werke steht, wo täglich 3000 Autos vom Band laufen. Dort arbeitet 55.000 Männer und 187 Frauen! Wie es zu der Zeit üblich ist werden diese jedoch viel schlechter bezahlt als die männlichen Kollegen. Das ist zwar heute teilweise auch noch so, aber zumindest ist theoretisch die gleiche Bezahlung von Mann und Frau gesetzlich verankert.
Allerdings wollen die Frauen diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen. Dies führt zum Streik unter der Leitung von Rita (Sally Hawkins). Es ist eine klassische David gegen Goliath Geschichte nach einer wahren Begebenheit. Der Kinofilm wirkt an einigen Stellen zwar etwas schnulzig, aber er ist sehr liebevoll erzählt. Auch das Untermischen von Original-Szenen aus der Zeit unterstreicht die Authentizität diese wirklich sehenswerten Kinofilmes.”
Deutscher Kinostart: 13. Januar 2011
Regie: Nigel Coles
Schauspieler: Sally Hawkins, Bob Hoskins, Miranda Richardson
Länge: 113 Minuten
Für Kinofreunde von: Ganz oder gar nicht, Kalender Girls
Kino-Trailer:
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28.10.2010 von Didi.
Endzeitstimmung in Deutschland! Wir schreiben das Jahr 2020, der dritte Irakkrieg ist in vollem Gange und Migranten strömen in die Festung Europa. Der Kinofilm startet mit einem Rückblick vor 8 Jahren und beschreibt das Leben der beiden Schwestern Laura (Bernadette Heerwagen) und Cecilia (Johanna Wokalek), die beide ganz unterschiedliche Lebenswege einschlagen. Während Laura sich nichts mehr als ein Kind wünscht, so widmet sich Cecilia dem Terrorismus. Auf wirklich spannende und kurzweilige Weise wird eine ganz interessante Endzeitvision gezeigt.
Neben den beiden oben genannten Schauspielerinnen, zeigen auch Daniel Brühl und August Diehl wieder starke Leistungen. Nicht zu vergessen ist natürlich Jürgen Vogel, der auch in einer Kurzrolle in Erscheinung tritt. Eine wirklich sehenswerter Film für das Kino mit tollen, aber teilweise auch erschreckenden Szenen.
Deutscher Kinostart: 4. November 2010
Regie: Lars Kraume
Schauspieler: Bernadette Heerwagen, Daniel Brühl, August Diehl
Länge: 129 Minuten
Für Kinofreunde von: Die fetten Jahre sind vorbei, Die Welle
Kino-Trailer:
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21.10.2010 von Didi.
Thierry Gutta ist ein liebenswerter Familienmensch und er filmt den ganzen Tag aus Leidenschaft. Dabei verfolgt er kein Ziel sondern macht es einfach aus Spaß. Im Jahre 1999 lernt er bei seinem Besuch in Frankreich einige Streetart-Künstler kennen und filmt diese auch. Jetzt ist das Filmen für ihn eine Sucht und er liebt es mit den Straßenkünstlern in der Nacht loszuziehen. Zurück in L.A. macht er weiter und kennt dadurch immer mehr Größen der Streetart-Szene. Sein großes Ziel ist den Größten unter ihnen kennenzulernen: Bansky! Dieser tritt nur unter diesen Pseudonym auf und man kann ich nicht finden. Durch einen Zufall ist es irgendwann soweit und die beiden finden zueinander. Jetzt ziehen beide gemeinsam los, um die Kunst von Bansky zu verbreiten. Irgendwann soll Thierry einen Film aus seinem Rohmaterial erstellen, doch das Ergebnis ist so grottenschlecht, dass Banksy ihm den Rat gibt selbst als Künstler aufzutreten.
Besessen von dieser Idee investiert Thierry (der sich nun Mr. Brainwash nennt) seine ganze Energie, Zeit und Geld für das Projekt. Er schafft es auch tatsächlich innerhalb von 6 Monaten eine beachtliche Ausstellung zu eröffnen und wird plötzlich zum Star in der Kunstszene.
Bei diesem wirklich gut gemachten Dokumentarfilm weiß man oft nicht was Wahrheit oder Fiktion ist und das macht die ganze Geschichte zusätzlich interessant. Zumindest wird die Kunstform Streetart hier auf unterhaltsame Weise dem Publikum präsentiert. Zwar halte ich die meisten Werke auf der Straße für Schmierereien, aber manchmal ist doch eine Perle dazwischen.
Deutscher Kinostart: 21. Oktober 2010
Regie: Banksy
Schauspieler: Banksy, Thierry Guetta, Space Invader
Länge: 86 Minuten
Für Kinofreunde von: Wholetrain, Berlin Calling
Kino-Trailer:
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31.8.2010 von Didi.
Diesmal kommt meine Kinobewertung bedingt durch den Umzug und einen Kurzurlaub etwas verspätet. Der kleine Nick ist wirklich der coolste Knabe überhaupt. Dreist, schlitzohrig und bei allem Unfug die Nase vorweg. Er erzählt von seinem Leben mit den Eltern, mit Adalbert dem Streber, Otto der immer isst oder Hühnerbrüh einem Hilfslehrer.
Die Geschichte stammt und spielt in den 60er Jahren, geschrieben von Asterix-Schaffer René Goscinny und gezeichnet von Jean-Jacques Sempé. In der Kinofassung handelt es sich um reale Schauspieler und jeder von ihnen spielt die Rolle mit großer Hingabe.
Deutscher Kinostart: 26. August 2010
Regie: Laurent Tirard
Schauspieler: Maxime Godart, Valérie Lemercier, Kad Merad
Länge: 91 Minuten
Für Kinofreunde von: Die Kinder des Monsieur Mathieu, Der Schmetterling
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