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Archiv der Kategorie 3 Kinopunkte

Submarine

Oliver Tate lebt in einer Kleinstadt und muss sich mit den Problemen eines 15jährigen rumschlagen. In der Schule ist er nicht wirklich anerkannt und einfach nur froh, wenn er nicht gerade gemobbt wird. Er schafft es zwar durch die Beziehung mit der Klassenkameradin Jordana im Ansehen zu steigen, aber wirklich froh macht ihn das auch nicht. Zu guter Letzt haben seine schrulligen Eltern auch noch Beziehungsprobleme, die Oliver versucht zu kitten.

Ein wirklich amüsanter Film über einen Jungen der mit der großen Gefühlswelt in der Pubertät kämpfen muss.

Deutscher Kinostart: 17. November 2011
Regie: Richard Ayoade
Schauspieler: Craig Roberts, Yasmin Paige, Sally Hawkins
Länge: 97 Minuten
Buch zum Film: Submarine
Für Kinofreunde von: Garden State, (500) Days of Summer

Kino-Trailer:

Cheyenne - This must be the place

Dieses Leben ist eines der Schwersten. Das ist einer der Sprüche vom Rockrentner Cheyenne (Sean Penn), der sehr reich ist, sich extrem langweilt und seit 20 Jahren keine Musik mehr gemacht hat. Cheyenne ist gezeichnet durch Alkohol und Drogen, lebt jetzt aber clean. Eines Tages erfährt er vom Tode seines Vaters, den er 30 Jahre nicht gesehen hat. Bei der Beerdigung erfährt er erstmals, dass sein Vater im KZ war und sein Leben lang einen seiner Peiniger suchte, der in der USA untergetaucht ist. Dieses schwere Erbe nimmt nun Cheyenne an und auch er macht sich quer durch die Staaten auf die Suche.

Der Film ist sicher ein Highlight für alle Fans von Sean Penn und es gibt einige witzige Momente. Dies täuscht aber nicht über die Tatsache hinweg, dass dieser Kinofilm über Strecken langatmig dahinplätschert. Der wirklich hörenswerte Soundtrack kann dieses Manko zumindest etwas lindern.

Deutscher Kinostart: 10. November 2011
Regie: Paolo Sorrentino
Schauspieler: Sean Penn, Frances McDormand, Harry Dean Stanton
Länge: 118 Minuten
Für Kinofreunde von: Dead Man Walking, Crazy Heart

Kino-Trailer:

Der große Crash

Dieser Kinofilm zeigt die Ereignisse der letzten beiden Tage vor dem großen Finanzcrash 2008. Ein junger Investment-Banker findet durch Zufall und ausgezeichnete Zahlenkenntnisse heraus, dass die Bank im Prinzip auf einem Haufen wertloser Papiere sitzt. Er informiert seinen Chef und dadurch wird eine Lawine ausgelöst. In einer nächtlichen Sitzung kommt der Vorstand zusammen, lässt sich über den aktuellen Status der Bank informieren und trifft eine Entscheidung die die Bankenwelt in ein Beben versetzt.

Ein durchaus spannender Film, der über die Gier der Banken handelt. In einigen Teilen nicht ganz schlüssig, allerdings werten viele gute Schauspieler den Film wieder auf.

Deutscher Kinostart: 29. September 2011
Regie: J.C. Chandor
Schauspieler: Kevin Spacey, Jeremy Irons, Demi Moore
Länge: 110 Minuten
Für Kinofreunde von: Wall Street, High Speed Money

Kino-Trailer:

Die anonymen Romantiker

Jean-René ist ein Schokoladenfabrikant, beinahe pleite und er hat eine krankhafte Angst gegenüber Frauen. Diese Unsicherheit versucht er mit Hilfe eines Psychologen zu beseitigen. Auf der anderen Seite ist Angélique, wahnsinnig schüchtern und Mitglied der Selbsthilfegruppe “Anonyme Romantiker”. Sie bewirbt sich auf eine Stelle bei Jean-René als Chocolatiére, wird allerdings als Außendienstmitarbeiterin eingestellt, weil sie nicht den Mut hat zu widersprechen. Es kommt wie es kommen muss und die beiden verlieben sich. Dies führt unweigerlich zu teilweise lustigen Situationen, wenn zwei Menschen zusammenkommen, die eine starke Angst vor der Umwelt haben.

Die Franzosen haben hier mal wieder ein gutes Händchen für eine liebevolle Liebeskomödie gezeigt. Ein wirklich kurzweiliger amüsanter Kinofilm.

Deutscher Kinostart: 11. August 2011
Regie: Jean-Pierre Améris
Schauspieler: Benoit Poelvoorde, Isabelle Carré, Lorella Cravotta
Länge: 80 Minuten
Buch zum Film:
Für Kinofreunde von: Die fabelhafte Welt der Amélie, The Sound of Music

Kino-Trailer:

Alles koscher!

Mahmud Nassir lebt in London, ist pakistanischer Abstammung, aber er nimmt es dem Islam nicht so streng. Jedoch will sein Sohn die Stieftochter eines Hasspredigers heiraten und daher muss er sich als echter Moslem beweisen. Zu allem Überfluss erfährt er, dass er als Baby adoptiert wurde und eigentlich Solly Shimshillewitz heißt, also ein waschechter Jude ist. Dieses führt natürlich zu verrückten Irrungen und Wirrungen mit viel Witz.

Der Film ist so schlecht, dass er schon wieder gut! Na ja, dies ist vielleicht auch ein wenig übertrieben, aber dieser Kinofilm lebt natürlich alle Vorurteile und Klischees von Moslems und Juden aus. Allerdings wird dies mit einer echten Freundlichkeit und Herzenswärme gemacht, was sicher auch an dem sympathischen Hauptdarsteller liegt.

Deutscher Kinostart: 30. Juni 2011
Regie: Josh Appignanesi
Schauspieler: Omid Djalili, Richard Schiff, Archie Panjabi
Länge: 105 Minuten
Für Kinofreunde von: Alles auf Zucker!, Whisky mit Wodka

Kino-Trailer:

Mr. Nice

Dieser Kinofilm ist nach dem autobiografischen Bestseller von Howard Marks entstanden. Es ist die fast schon klassische Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Drogendealers. Marks hat nach Schätzungen der amerikanischen Drogenpolizei DEA in den 70er und 80er Jahren für mindestens 10% des Welthandels mit Hasch gesorgt. Er hat mit der IRA zusammen gearbeitet, war beim englischen Geheimdienst als MI6-Agent eingesetzt, dealte mit der Mafia und dem CIA. Seine Kaltschnäuzigkeit und eine Portion Glück haben ihn lange Zeit vorm Knast bewahrt. Allerdings wurde Marks zum Schluss in Spanien verhaftet, an die USA ausgeliefert und zu 25 Jahren Gefängnis im Hochsicherheitstrakt verurteilt. Im Jahre 1995 wurde er als freier Mann nach England abgeschoben. Dort schrieb er sein Leben als Buch auf und wurde zum Kultstar.

In diesem humorvollen Film wird das Leben von Howard Marks gezeigt, welches zum Teil groteske Züge hat.

Deutscher Kinostart: 23. Juni 2011
Regie: Bernard Rose
Schauspieler: Rhys Ifans, Chloe Sevigny, Omid Djalili
Länge: 121 Minuten
Buch zum Film: Mr Nice: Autobiographie
Für Kinofreunde von: Blow, Bube, Dame, König, grAS

Kino-Trailer:

Joschka und Herr Fischer

Zugegebener weise fängt der Film sehr träge an. Joschka Fischer erzählt zunächst von seiner Kindheit als Vertriebener der Nachkriegsgeneration. Dies ist jedoch wichtig für das Gesamtbild einer wirklich außergewöhnlichen Biografie, die hier der Regisseur Pepe Danquardt filmisch umgesetzt hat. Nebenbei ist es auch eine interessante Zeitreise durch die Geschichte der Bundesrepublik.

Alles in allem eine gelungene Dokumentation eines ehemaligen Aktivisten und Politikers. Jedoch entstehen durch die besonnene und ruhige Sprechweise gerade zum Ende gewisse Längen.

Deutscher Kinostart: 19. Mai 2011
Regie: Pepe Danquardt
Schauspieler: Joschka Fischer
Länge: 140 Minuten
Für Kinofreunde von: Black Box BRD, Die bleierne Zeit

Kino-Trailer:

Barfuss auf Nacktschnecken

Es geht um ein scheinbar ungleiches Schwesternpaar. Clara (Diane Kruger) hat Jura studiert und wohnt mit ihrem Mann in Paris. Lily (Ludivine Sagnier) ist irgendwie nicht ganz richtig im Kopf und wohnt mit der Mutter auf dem Land. Nach dem plötzlichen Tod der Mutter zieht Clara zunächst zu ihrer Schwester, um sich um sie zu kümmern. Trotz vieler Streitigkeiten verbindet die beiden ein starkes Band. Clara nutzt die Gelegenheit, um über ihr bisheriges Leben nachzudenken.

Ein Film mit tiefen Gefühlen und einem starken Hang zur Natur. Am Anfang ist der Handlung etwas anstrengend, aber man wird mit zum Schluss mit einem mal ganz anderen Happy End beglückt.

Deutscher Kinostart: 5. Mai 2011
Regie: Fabienne Berthaud
Schauspieler: Diane Kruger, Ludivine Sagnier, Denis Ménchot
Länge: 103 Minuten
Für Kinofreunde von: Die zweigeteilte Frau, Swimming Pool

Kino-Trailer:

Der Name der Leute

Bahia ist jung, flippig und eine ganz seltsame politische Aktivistin. Sie ist sehr linksorientiert und will Rechte bekehren. Dies macht sie ganz unkonventionell mit Sex und hat auch Erfolg damit. Eines Tages lernt sie Arthur kennen, der so ganz anders ist als sie. Er ist sehr ruhig und zurückhaltend, außerdem ist er auch nicht rechts, sondern eher ein Sozialist. Allerdings hat Bahia hier das Gefühl, dass sie verliebt ist. Jedoch ist die Beziehung sehr schwierig aufgrund der ganz unterschiedlichen Lebensansichten.

Ein lustiger französischer Film der durch viel Situationskomik lebt. Außerdem werden hier dezent Witze über Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit gemacht, ohne dass es peinlich wirkt.

Deutscher Kinostart: 14. April 2011
Regie: Michel Leclerc
Schauspieler: Jacques Gamblin, Sara Forestier, Carole Franck
Länge: 104 Minuten
Für Kinofreunde von: Der kleine Nick, Micmacs

Kino-Trailer:

Willkommen bei den Rileys

Doug und Lois sind schon seit knapp 30 Jahren verheiratet. Alles ist im Trott und seit dem Unfalltod der Tochter vor acht Jahren ist die Freude aus dem Leben verschwunden. Selbst der Grabstein mit den eigenen Namen ist schon gekauft. Als Doug bei einem Kongress in New Orleans die junge Stripperin Mallory kennenlernt, will er Versäumtes nachholen. Er beschließt ihr väterlicher Freund zu werden und möchte Mallory helfen, um aus dem Sumpf der Prostitution zu entkommen. Dies ist natürlich nicht so einfach wie erhofft. Als dann noch Lois hinzukommt entwickelt sich eine interessante Dreiecksbeziehung (ohne sexuellen Hintergrund).

Eine traurige und schön erzählte Geschichte über Hoffnungslosigkeit und Sehnsüchte.

Deutscher Kinostart: 7. April 2011
Regie: Jake Scott
Schauspieler: James Gandolfini, Kirstin Stewart, Melissa Leo
Länge: 110 Minuten
Für Kinofreunde von: Das gelbe Segel, Fish Tank

Kino-Trailer: