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7.2.2012 von Didi.
Ein klassischer Agententhriller aus England zu Zeiten des kalten Krieges. Hier war Agententätigkeit noch Schwerstarbeit ohne Computer und Handys. Viele Männer in grauen Anzügen entscheiden teils abgekoppelt vom Gesetz über Recht und Unrecht.
Ein Kinofilm ohne große Spezialeffekts, aber dafür mit großen Namen an Schauspielern. Doch dies reicht leider nicht aus, um diesen Film wirklich sehenswert zu machen. Übrigens ist meine (unbekannte) Kinonachbarin während des Filmes eingeschlafen und wurde erst zum Ende wieder wach. Das sagt doch alles!
Deutscher Kinostart: 2. Februar 2012
Regie: Tomas Alfredson
Schauspieler: Gary Oldman, Colin Firth, John Hurt
Länge: 127 Minuten
Buch zum Film: Dame König As Spion
Für Kinofreunde von: Liebesgrüße aus Moskau, Mord im Orient-Express
Kino-Trailer:
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22.11.2011 von Didi.
Oliver Tate lebt in einer Kleinstadt und muss sich mit den Problemen eines 15jährigen rumschlagen. In der Schule ist er nicht wirklich anerkannt und einfach nur froh, wenn er nicht gerade gemobbt wird. Er schafft es zwar durch die Beziehung mit der Klassenkameradin Jordana im Ansehen zu steigen, aber wirklich froh macht ihn das auch nicht. Zu guter Letzt haben seine schrulligen Eltern auch noch Beziehungsprobleme, die Oliver versucht zu kitten.
Ein wirklich amüsanter Film über einen Jungen der mit der großen Gefühlswelt in der Pubertät kämpfen muss.
Deutscher Kinostart: 17. November 2011
Regie: Richard Ayoade
Schauspieler: Craig Roberts, Yasmin Paige, Sally Hawkins
Länge: 97 Minuten
Buch zum Film: Submarine
Für Kinofreunde von: Garden State, (500) Days of Summer
Kino-Trailer:
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30.6.2011 von Didi.
Mahmud Nassir lebt in London, ist pakistanischer Abstammung, aber er nimmt es dem Islam nicht so streng. Jedoch will sein Sohn die Stieftochter eines Hasspredigers heiraten und daher muss er sich als echter Moslem beweisen. Zu allem Überfluss erfährt er, dass er als Baby adoptiert wurde und eigentlich Solly Shimshillewitz heißt, also ein waschechter Jude ist. Dieses führt natürlich zu verrückten Irrungen und Wirrungen mit viel Witz.
Der Film ist so schlecht, dass er schon wieder gut! Na ja, dies ist vielleicht auch ein wenig übertrieben, aber dieser Kinofilm lebt natürlich alle Vorurteile und Klischees von Moslems und Juden aus. Allerdings wird dies mit einer echten Freundlichkeit und Herzenswärme gemacht, was sicher auch an dem sympathischen Hauptdarsteller liegt.
Deutscher Kinostart: 30. Juni 2011
Regie: Josh Appignanesi
Schauspieler: Omid Djalili, Richard Schiff, Archie Panjabi
Länge: 105 Minuten
Für Kinofreunde von: Alles auf Zucker!, Whisky mit Wodka
Kino-Trailer:
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16.6.2011 von Didi.
Dieser Kinofilm ist nach dem autobiografischen Bestseller von Howard Marks entstanden. Es ist die fast schon klassische Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Drogendealers. Marks hat nach Schätzungen der amerikanischen Drogenpolizei DEA in den 70er und 80er Jahren für mindestens 10% des Welthandels mit Hasch gesorgt. Er hat mit der IRA zusammen gearbeitet, war beim englischen Geheimdienst als MI6-Agent eingesetzt, dealte mit der Mafia und dem CIA. Seine Kaltschnäuzigkeit und eine Portion Glück haben ihn lange Zeit vorm Knast bewahrt. Allerdings wurde Marks zum Schluss in Spanien verhaftet, an die USA ausgeliefert und zu 25 Jahren Gefängnis im Hochsicherheitstrakt verurteilt. Im Jahre 1995 wurde er als freier Mann nach England abgeschoben. Dort schrieb er sein Leben als Buch auf und wurde zum Kultstar.
In diesem humorvollen Film wird das Leben von Howard Marks gezeigt, welches zum Teil groteske Züge hat.
Deutscher Kinostart: 23. Juni 2011
Regie: Bernard Rose
Schauspieler: Rhys Ifans, Chloe Sevigny, Omid Djalili
Länge: 121 Minuten
Buch zum Film: Mr Nice: Autobiographie
Für Kinofreunde von: Blow, Bube, Dame, König, grAS
Kino-Trailer:
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21.4.2011 von Didi.
Es geht um eine kleine Terrorzelle im englischen Sheffield. Eine Handvoll islamistischer Terroristen bereiten einen großen Bombenanschlag vor. Dabei zeigt sich allerdings, dass es sich um eine Bande von Dummköpfen handelt, die nur in Streit verfallen und nicht vorwärts kommen. Selbst bei einem Training in Pakistan werden zwei Teilnehmer frühzeitig nach Hause geschickt.
Der Humor ist sehr schwarz und teilweise recht derb. Im Vorfeld des Filmes haben sich auch viele die Frage gestellt, ob man eine Satire über Terroristen drehen darf. Na ja, ich denke es geht schon, aber wenn wie in diesem Film noch unschuldige Menschen mit in den Tod gerissen werden, dann ist der Bogen einfach überspannt.
Deutscher Kinostart: 21. April 2011
Regie: Chris Morris
Schauspieler: Kayvan Novak, Riz Ahmed, Nigel Lindsay
Länge: 97 Minuten
Für Kinofreunde von: Inglourious Basterds, Kick-Ass
Kino-Trailer:
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17.2.2011 von Didi.
Albert Frederick Arthur George (Colin Firth) stottert schon seit seiner frühsten Kindheit. Viele Versuche mit Sprachtherapeuten scheitern und an einem gewissen Punkt glaubt er selbst nicht mehr an Heilung. Da er als Bruder von Königs Eduard VIII. nur in zweiter Reihe in der Öffentlichkeit steht, kann er mit dem Makel leben. Kleine Erfolge zeigen sich mit dem ungewöhnlichen Therapeuten Logue, der mit teilweise fragwürdigen Methoden der Quelle des Stotterns auf die Spur kommt. Nachdem Eduard VIII. abdankt muss Albert seinen Platz einnehmen und wird König GeorgeVI. Fast zeitgleich bricht der Krieg gegen Deutschland aus und das englische Volk braucht nun die Stimme des Königs. Für GeorgeVI. und Logue bleibt nun nicht mehr viel Zeit für die Vorbereitung der ersten und sehr wichtigen Radioansprache an das englische Empire.
Ein wirklich schön erzählter Film mit viel Humor und guter klassischer Musik im Hintergrund. Allerdings ist meiner Meinung nach der Hype um diesen Film etwas übertrieben und ich glaube auch nicht, dass tatsächlich so viele Oscars für den Film herausspringen.
Deutscher Kinostart: 17. Februar 2011
Regie: Tom Hooper
Schauspieler: Colin Firth, Helena Bomham, Geoffry Rush
Länge: 118 Minuten
Für Kinofreunde von: Henry VIII., Elizabeth
Kino-Trailer:
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20.1.2011 von Didi.
Tom (Jim Broadbent) und Gerry (Ruth Sheen) sind echte Gutmenschen. Sie sind ein älteres Ehepaar, haben beide einen guten Job und leben in einem schönen Häuschen in London. Um sie herum schwirren allerdings einige bedauernswerte Gestalten, die immer wieder gerne die Nähe von Tom und Gerry aufsuchen, da sie hier ein Gefühl von Verborgenheit und Liebe erhalten. Da wäre zum Beispiel Mary (Leslie Manville) als Arbeitskollegin von Gerry, die sich für ewig jung hält, immer Pech mit den Männern hat und definitiv zu viel Wein trinkt. Oder Ken (Peter Wright) als übergewichtiger Freund der Familie, dem die Einsamkeit zu schaffen macht.
Another Year wird in vier kleinen Episoden (Frühling, Sommer, Herbst und Winter) über ein Jahr erzählt. Eigentlich ein Film ohne große Höhen und Tiefen, der zeigt was in einer Familie passiert. Mit 129 Minuten etwas langatmig, allerdings gleichen einige lustige Szenen diese Längen wieder aus.
Deutscher Kinostart: 27. Januar 2011
Regie: Mike Leigh
Schauspieler: Ruth Sheen, Jim Broadbent, Leslie Manville
Länge: 129 Minuten
Für Kinofreunde von: Lügen und Geheimnisse, Julie & Julia
Kino-Trailer:
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7.1.2011 von Didi.
Zugegebenermaßen ist der Titel dieses Kinofilmes sehr irreführend, dies wird im Laufe des Filmes allerdings aufgeklärt. Jedoch hätte der Originaltitel mit “”Made in Dagenham”" dem deutschen Kinoschauer auch nicht viel gesagt. Der Kinofilm spielt in England der 60er Jahre. Schauplatz ist besagter Ort Dagenham, wo zu der Zeit eines der größten Ford-Werke steht, wo täglich 3000 Autos vom Band laufen. Dort arbeitet 55.000 Männer und 187 Frauen! Wie es zu der Zeit üblich ist werden diese jedoch viel schlechter bezahlt als die männlichen Kollegen. Das ist zwar heute teilweise auch noch so, aber zumindest ist theoretisch die gleiche Bezahlung von Mann und Frau gesetzlich verankert.
Allerdings wollen die Frauen diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen. Dies führt zum Streik unter der Leitung von Rita (Sally Hawkins). Es ist eine klassische David gegen Goliath Geschichte nach einer wahren Begebenheit. Der Kinofilm wirkt an einigen Stellen zwar etwas schnulzig, aber er ist sehr liebevoll erzählt. Auch das Untermischen von Original-Szenen aus der Zeit unterstreicht die Authentizität diese wirklich sehenswerten Kinofilmes.”
Deutscher Kinostart: 13. Januar 2011
Regie: Nigel Coles
Schauspieler: Sally Hawkins, Bob Hoskins, Miranda Richardson
Länge: 113 Minuten
Für Kinofreunde von: Ganz oder gar nicht, Kalender Girls
Kino-Trailer:
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5.8.2010 von Didi.
Gähn! Es geht um paar Twens und ihr Leben in London. Axl zum Beispiel kommt aus Madrid und ist auf der Suche nach seinem Vater. Er genießt das Jungsein und macht jeden Abend Party. Dabei landet er oft in anderen Betten, kann sich aber nicht erinnern, da er durch übermäßigen Alkoholkonsum einen Filmriss hatte. Schließlich landet er in einer coolen WG, wo auch Vera aus Brüssel wohnt. Sie will ihre alte Liebe vergessen und verliebt sich wieder neu.
Alles in allem ist der Film einfach öde und langweilig. Schade eigentlich, denn in der Vorschau wirkte der Kinofilm spannender. Nur der gute Soundtrack kann den Film einigermaßen retten.
Deutscher Kinostart: 12. August 2010
Regie: Alexis Dos Santos
Schauspieler: Fernando Tielve, Deborah Francois, Michiel Huisman
Länge: 92 Minuten
Für Kinofreunde von: 9 Songs, L’ Auberge Espagnole - Barcelona für ein Jahr
Kino-Trailer:
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29.7.2010 von Didi.
Ist der Traum real oder die Gegenwart Fiktion? Cobb (Leonardo DiCaprio) kann sich in die Träume und Unterbewusstsein anderer Menschen einklinken und nutzt diese Fähigkeit, um Ideen zu stehen oder Gedanken festzusetzen. Mit seinem letzten Auftrag will Cobb und sein Team einen Gedanken bei Robert Fischer (Cilian Murphy) festsetzen. Der Auftraggeber ist Saito (Ken Watanabe), der dann an das Erbe von Fischer möchte. Allerdings funkt in den Träumen immer wieder Mal herum, die verstorbene Frau von Cobb.
Der Film beginnt verwirrend, bleibt verwirrend und zeigt seine ganzen Stärken beim Spiel mit den verschiedenen Traumebenen. Dabei sind die Tricks und Ideen bestens in Szene gestellt und man wird die ganze Zeit in eine intelligente Spannung versetzt. Nachdem ich das Kino verlassen hatte und auf das entsprechende Kinoplakat sah, stand dort ÜL. Ich wunderte mich, denn so lang kam mir der Film nicht vor, aber er ging wirklich 2,5 Stunden. War es also Traum oder Realität, dass ich die Zeit nicht einschätzen konnte?
Deutscher Kinostart: 29. Juli 2010
Regie: Christopher Nolan
Schauspieler: Leonardo DiCaprio, Ellen Page, Tom Hardy
Länge: 148 Minuten
Für Kinofreunde von: Matrix, Memento
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